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Laser, die auf einen Haufen ganzer Kartoffeln gerichtet sind

Lasersortierung: das Geheimnis hinter Premium-Kartoffel­produkten

Chips, Pommes frites oder ganze Kartoffeln… sie kommen in allen Formen und Größen und bringen jeweils ganz eigene Herausforderungen mit sich. Denn wie stellt man sicher, dass jedes einzelne Kartoffelprodukt höchsten Qualitätsanforderungen entspricht? Bei Optimum Sorting haben wir darauf eine klare Antwort: Lasersortierung.

Mit unserer fortschrittlichen Technologie erkennen wir nicht nur Fremdmaterialien zwischen Kartoffelprodukten, sondern auch subtile Abweichungen wie Wet Centers in Chips oder Weichfäule in Kartoffeln. Die Lasersortierung ermöglicht eine bislang unerreichte Präzision, sodass ausschließlich Produkte bester Qualität ihren Weg zum Verbraucher finden. In diesem Artikel erfahren Sie, wie unser innovativer Ansatz den Unterschied in der Verarbeitung unterschiedlichster Kartoffelprodukte macht.

 

Die Vorteile der Lasersortierung: Effizienz im Fokus

Optimum Sorting verfügt über langjährige Expertise in der Sortierung von Kartoffelprodukten, unter anderem mithilfe moderner Kameratechnologie. Diese Kameras sind besonders leistungsstark und erkennen Abweichungen in Farbe und Form äußerst präzise. Dadurch eignen sie sich ideal für die Analyse der äußeren Produktmerkmale (etwa Länge, Form oder Farbe). Dennoch bleiben bestimmte kritische Defekte für das „Auge“ einer Kamera unsichtbar…

Die Lasersortierung bietet hierfür eine innovative Lösung. Im Gegensatz zu Kameras sind Laser in der Lage, auch das Innere der Kartoffel zu analysieren. Dadurch wird ein völlig neues Spektrum an Defekten sichtbar. Lasersortierung ermöglicht es somit, tiefer zu blicken und präziser zu selektieren. Zu hart oder zu weich, zu feucht oder zu trocken? Die Technologie hinter der Lasersortierung erkennt diese Unterschiede zuverlässig und trifft fundierte Entscheidungen. Lesen Sie weiter und entdecken Sie, wie diese Technologie neue Maßstäbe in puncto Produktqualität und Lebensmittelsicherheit setzt.

Ganze Kartoffeln bereit für die Sortierung mittels Lasersortierung

 

Erkennung von Fremdmaterial in Pommes frites

Die Lasertechnologie bietet einen entscheidenden Mehrwert bei der Sortierung von Pommes frites. Im Gegensatz zur Kameratechnologie, die sich auf die äußere Oberfläche des Produkts beschränkt, sind Laser in der Lage, auch die innere Produktstruktur zu erfassen. Das ist besonders wertvoll bei der Erkennung von Fremdmaterial, das während des Produktionsprozesses unbemerkt in den Produktstrom gelangen kann. Auf Basis der Reflexion des Laserstrahls an einem Objekt lässt sich dessen Dichte analysieren. Dadurch können unter anderem folgende Materialien zuverlässig erkannt werden:

  • Kunststoffe, Glas oder Metalle (ferro und non‑ferro) zwischen den Pommes frites.
  • Steine oder Gummiteile, die visuell nur schwer unterscheidbar sind.
  • Organische Rückstände wie Blätter oder Stiele.

Darüber hinaus spielen Laser eine entscheidende Rolle bei der Detektion sogenannter „Sugar Ends“. Dabei handelt es sich um dunkle Enden, die nach dem Frittieren infolge einer erhöhten Zuckerkonzentration in der Kartoffel entstehen. Diese Defekte sind bei rohen Pommes frites häufig nur schwer visuell erkennbar, insbesondere bei hohen Sortiergeschwindigkeiten. Mithilfe von Near‑Infrared‑Lasern können Sortiermaschinen jedoch unter die Oberfläche blicken und feine chemische Unterschiede erfassen. So werden Sugar Ends bereits in einem frühen Stadium erkannt und automatisch ausgeschleust.

Prozess der Lasersortierung

 

Erkennung von „Wet Centers“ bei Chips

Bei der Sortierung von Chips (insbesondere von Kesselchips) bietet die Lasersortierung einen klaren technologischen Mehrwert, da sie über eine reine Oberflächenprüfung hinausgeht. Durch die präzise Erfassung von Dichte‑ und Feuchtigkeitsunterschieden lassen sich Abweichungen erkennen, die mit konventionellen Inspektionsmethoden häufig unentdeckt bleiben. Dazu gehören unter anderem Chips mit Ölflecken oder einer feuchten Kernstruktur („Wet Centers“), die entstehen, wenn Scheiben während des Frittierprozesses nicht vollständig gegart werden. Diese Defekte wirken sich sowohl auf die Textur als auch auf die Haltbarkeit des Endprodukts aus. Darüber hinaus ermöglicht die Lasersortierung eine zuverlässige Differenzierung zwischen unzureichend gegarten und verbrannten Chips. Auf diese Weise wird die Produktqualität gezielt gesteigert und eine gleichbleibend hohe Qualität sichergestellt.

 

Erkennung von Weichfäule und Solanin bei Kartoffeln

Eine besonders relevante Anwendung der Lasersortierung ist die Erkennung von Weichfäule bei Kartoffeln. Bei der Weichfäule handelt es sich um eine interne Schädigung, bei der das Kartoffelfruchtfleisch weich, feucht und häufig schleimig wird. Ursache sind meist bakterielle Infektionen, oft begünstigt durch feuchte Bedingungen während Anbau oder Lagerung. Die Herausforderung besteht darin, dass Weichfäule nach dem Waschprozess visuell kaum von gesunden Kartoffeln zu unterscheiden ist, wodurch herkömmliche kamerabasierte Inspektionssysteme an ihre Grenzen stoßen.

Lasersortierung schafft hier Abhilfe: Durch die Analyse der inneren Produktstruktur lassen sich selbst geringe Unterschiede in Dichte und Materialzusammensetzung erfassen. Auf diese Weise können betroffene Knollen frühzeitig aus dem Produktstrom entfernt werden, noch bevor sie weiterverarbeitet werden. Für Produzenten bedeutet dies ein geringeres Risiko von Beanstandungen, weniger Ausschuss sowie eine insgesamt höhere Produktqualität; auch in feuchten Jahren mit erhöhtem Befallsrisiko.

Neben der Weichfäule ermöglicht die Lasertechnologie auch die zuverlässige Erkennung von Solanin. Dabei handelt es sich um einen natürlich vorkommenden Giftstoff in Kartoffeln und anderen Knollengewächsen, der sich insbesondere bei Lichteinwirkung oder mechanischer Beschädigung bildet. Mithilfe spezieller Fluoreszenzlaser reagieren Sortiersysteme auf die charakteristische Lichtemission von Solanin und identifizieren belastete Knollen bereits in einem frühen Stadium. So lassen sich potenziell gesundheitsschädliche Produkte gezielt und automatisiert aus der Produktionslinie ausschleusen, noch bevor visuelle Auffälligkeiten auftreten.

Analyse der Lasersortierung bei Kartoffelprodukten

 

Was ist das Besondere an der Lasersortierung von Optimum Sorting?

Was die Lasersortierung von Optimum Sorting so einzigartig macht, ist die außergewöhnliche Präzision und Vielseitigkeit, mit der Kartoffelprodukte kontrolliert und sortiert werden. Durch den Einsatz des Ventus-Freilfallsortierers oder des Novus-Bandsortierers mit optionaler Laserbox lassen sich selbst kleinste Abweichungen in Kartoffeln und Pommes frites zuverlässig erkennen.

Mit einer optischen Auflösung von nur 0,3 mm bieten unsere Laser die höchste Auflösung am Markt – bis zu viermal präziser als der gängige Standard von 1,3 mm bei anderen Anbietern. Darüber hinaus führt jeder Laser bis zu 3.333 Scans pro Sekunde aus. Das ermöglicht eine deutlich schnellere und zugleich präzisere Analyse jedes einzelnen Produkts. Jeder Laser arbeitet zudem mit einer spezifischen Wellenlänge, wodurch das System äußerst exakt nach Farbe, Form, Struktur und inneren Eigenschaften sortieren kann. So werden Abweichungen wie Weichfäule, feuchte Kerne, verbrannte oder unzureichend gegarte Stücke sowie Fremdmaterialien wie Steine oder Holz zuverlässig erkannt und entfernt.

Kurz gesagt: Die Lasersortierung von Optimum Sorting vereint Geschwindigkeit, Tiefenanalyse und Präzision auf höchstem Niveau; optimal abgestimmt auf die komplexen Anforderungen bei der Sortierung von Kartoffelprodukten.

 

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