Jede Pommes zählt, insbesondere wenn es darum geht, Abfall zu reduzieren und den Ertrag zu steigern. Dafür ist keine vollständig neue Sortierlinie erforderlich. Mit den intelligenten Erweiterungen von Optimum Sorting lässt sich die bestehende Maschine gezielt zu einer leistungsstarken Lösung ausbauen. So stehen unter anderem das S‑TEC‑Modul für eine vollständige 360°‑Inspektion von Pommes frites, das M‑TEC‑Modul für eine präzise Metallerkennung sowie fortschrittliche Softwareanwendungen wie „Sort to Spec“ und „Sort to Length“ zur Verfügung. Wer Pommes frites dauerhaft effizient sortieren möchte, findet in diesem Artikel wertvolle Einblicke.
Vier Innovationen für die präzise Sortierung von Pommes frites
Möchten Sie die Sortierung von Pommes frites weiter optimieren? Dann bieten die folgenden innovativen Features von Optimum Sorting genau die richtigen Ansätze. Sie sind das Ergebnis jahrelanger Entwicklung, umfangreicher Praxistests und fundierter Analysen. Jedes Modul – ob zusätzliche Hardware oder intelligente Software – wurde gezielt entwickelt, um Effizienz, Präzision und Ertrag im Sortierprozess nachhaltig zu verbessern.
Diese Technologien machen die Sortierung von Pommes frites nicht nur effizienter, sondern auch präziser als je zuvor. Zudem lassen sie sich nahtlos in unsere Novus‑Sortiermaschine integrieren oder als Erweiterung bestehender, bereits installierter Systeme einsetzen. Viele dieser Lösungen wurden vollständig inhouse entwickelt und sind teilweise durch Patente von Optimum Sorting geschützt.
1. M‑TEC‑Modul: Metall sicher erkennen und entfernen
Das M‑TEC‑Modul von Optimum Sorting erweitert die Qualitätskontrolle um eine zuverlässige Metallerkennung. Die kompakte Detektionseinheit wurde speziell dafür entwickelt, selbst kleinste Metallfragmente bis zu 1 mm zu erkennen – darunter Edelstahl sowie ferro‑ und non‑ferro‑Partikel. Solche Fremdkörper bleiben bei kamera‑ oder laserbasierter Inspektion häufig unentdeckt, da sie sich unter dem Produkt auf dem Förderband befinden oder im Produkt eingeschlossen sind.
Das Modul arbeitet mit mehreren kleinformatigen Detektionsspulen, was eine deutlich höhere Sensitivität ermöglicht als bei klassischen Metalldetektoren. Durch das intelligente Design lässt sich das M‑TEC‑Modul direkt in bestehende Sortiermaschinen integrieren, ohne zusätzliche Geräte oder separate Prozessschritte. Die Metallprüfung erfolgt somit innerhalb eines einzigen, durchgängigen Inspektionsprozesses. M‑TEC steht damit für ein hohes Maß an Lebensmittelsicherheit bei minimaler Systemkomplexität; effizient, zuverlässig und optimal in bestehende Produktionsprozesse eingebunden.

2. S‑TEC‑Modul: 360°‑Inspektion von Pommes frites
Bei der Sortierung von Pommes frites werden in der Regel mehrere Kameras kombiniert, um die Produkte auf dem Förderband von allen Seiten zu inspizieren. Dadurch entsteht eine umfassende Rundumsicht, bei der fünf der sechs Seiten einer Pommes frites zuverlässig erfasst werden. Lediglich die Unterseite bleibt dabei unbeachtet, da sie auf dem Förderband aufliegt und keine Kamera hindurchsehen kann. Doch genau hier setzt das S‑TEC‑Modul an…
S‑TEC ermöglicht auch die Inspektion der Unterseite der Pommes frites. Das S steht dabei für „Sixth“, die sechste Seite eines Würfels, die in diesem Fall die Unterseite bezeichnet. Die Kameras des S‑TEC‑Moduls verfügen über ein einzigartiges, patentiertes Design mit RGB‑Kameras und einem rotierenden „Stay‑Clean“-System, das jederzeit eine gestochen scharfe Bildqualität gewährleistet.
Durch die detaillierte Inspektion der Unterseite bis ins kleinste Detail wird das Risiko deutlich reduziert, dass Abweichungen unentdeckt bleiben. Was früher unsichtbar war, wird nun klar sichtbar. Diese zusätzliche Dimension der Qualitätskontrolle ist kein Luxus, sondern ein echter Gamechanger. In einem Markt, in dem jedes Detail zählt, macht diese Technologie den Unterschied zwischen gut und exzellent.
Sehen Sie sich in diesem Video an, wie die Kameratechnologie von Optimum Sorting bei der Sortierung von Pommes frites eingesetzt wird:
3. Sort‑to‑Spec: Toleranzgrenzen selbst festlegen
Bei der Sortierung von Pommes frites ist Qualität nicht immer eine Frage von Ja oder Nein. Kleinere Imperfektionen wie braune Flecken können vom Kunden durchaus akzeptiert werden. Genau an diesem Punkt setzt die intelligente Software „Sort‑to‑Spec“ an. Mit dieser Anwendung lassen sich klare Vorgaben definieren, welche Abweichungen im Endprodukt zulässig sind und welche nicht. Dadurch wird die Menge an Pommes frites reduziert, die andernfalls ausgesondert würden, obwohl sie für den Verbraucher noch akzeptabel wären. Das ist eine intelligente und nachhaltige Lösung, mit der sich sowohl Lebensmittelverschwendung vermeiden als auch der Ertrag pro Kartoffel maximieren lässt. Die Funktionsweise ist einfach:
- Es wird festgelegt, welche Abweichungen im Endprodukt zulässig sind und welche maximale Größe diese haben dürfen, zum Beispiel in Quadratmillimetern. Dazu zählen etwa schwarze oder braune Flecken oder kleine Reste der Kartoffelschale.
- Anschließend wird eine Toleranzgrenze in Kilogramm definiert, die angibt, wie viele Pommes frites mit dieser Abweichung pro Charge akzeptiert werden.
- Sobald diese Grenze erreicht ist, greift die Software automatisch ein und weitere Abweichungen werden konsequent ausgeschleust.

4. Sort‑to‑Length: Präzisere Sortierung nach Länge
Wie bei der Sort‑to‑Spec‑Technologie basiert auch Sort‑to‑Length auf einer präzisen bildbasierten Analyse mit klarem Fokus auf die Länge. Jede einzelne Pommes frites wird exakt vermessen, sodass sich gezielt festlegen lässt, wie viele kurze, mittlere oder lange Produkte in der Endcharge enthalten sein dürfen. Die Einstellungen lassen sich vollständig an Ihre Qualitätsanforderungen und die Erwartungen Ihrer Kunden anpassen.
Das Ergebnis ist ein visuell konsistentes Endprodukt, das optimal auf die Anforderungen des jeweiligen Absatzmarktes abgestimmt ist. Ob Fast‑Food‑Ketten, Gastronomie oder Einzelhandel, mit Sort‑to‑Length richten Sie Ihre Produktion exakt nach den gewünschten Spezifikationen aus. Im Mittelpunkt steht dabei der Ertrag. Durch eine gezielte Längensortierung wird das Potenzial jeder Kartoffel optimal genutzt, ohne wertvolle Rohstoffe unnötig auszusortieren. Pommes frites, die zuvor nicht berücksichtigt wurden, können weiterhin verarbeitet werden, sofern sie innerhalb der definierten Grenzwerte liegen. Auf diese Weise wird der Sortierprozess nicht nur effizienter, sondern auch nachhaltiger.

Pommes frites effizient sortieren? Novus macht es möglich
Die Novus-Sortiermaschine wird seit Jahren erfolgreich in der Kartoffelverarbeitung eingesetzt. Besonders bei der präzisen Sortierung von Kartoffeln und Pommes frites überzeugt das System durch eine zuverlässige und reproduzierbare Leistung. Mithilfe moderner Kameratechnologie werden Produkte kontinuierlich anhand von Form und Farbe analysiert, sodass Abweichungen frühzeitig erkannt und gezielt aus dem Produktstrom entfernt werden. In der Praxis lassen sich unter anderem folgende Elemente zuverlässig aussortieren:
- Pommes frites mit Verfärbungen wie schwarzen oder braunen Flecken sowie grünen Enden.
- Reste von Kartoffelschalen aus dem Schälprozess.
- Batter Balls, also kleine Teigklumpen aus dem Frittierprozess.
- Fremdkörper wie Metall, Holz, Glas oder Kunststoff.
- Pommes frites außerhalb der definierten Längenspezifikationen.
Novus ist in verschiedenen Arbeitsbreiten bis zu 2400 mm verfügbar und zählt damit zu den breitesten optischen Bandsortierern auf dem Markt. Diese Auslegung ermöglicht hohe Durchsatzleistungen bei gleichzeitig stabiler Sortierqualität. In Kombination mit robuster Konstruktion und intelligenter Steuerung unterstützt Novus eine effiziente Verarbeitung großer Volumina und trägt zu einem hohen Ertrag sowie einer konstanten Produktqualität bei.
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