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Analyse von Süßwaren mit dem DRS-Modul von Optimum Sorting

Wie optimieren Sie die Sortierung Ihrer Süßwaren mit einem DRS-Modul?

Optische Sortiermaschinen erzielen die besten Ergebnisse, wenn die Produkte gleichmäßig auf dem Förderband verteilt sind. Süßwaren und Chips verhalten sich jedoch anders: Sie liegen häufig kreuz und quer auf dem Band, kleben aneinander oder überlappen sich. Dadurch werden oft auch Produkte ausgeschleust, die den vorgegebenen Qualitätskriterien eigentlich vollständig entsprechen. Das Problem liegt nicht in den Süßwaren selbst, sondern darin, wie sie durch die Maschine transportiert werden.

Um solche Verluste zu vermeiden, können Sie Ihre Sortiermaschine mit einem Defect Return System (DRS) ausstatten. Dieses zusätzliche Modul verwirft irrtümlich ausgeschleuste Produkte nicht, sondern führt sie automatisch einer zweiten Sortierung zu. Dadurch reduzieren Sie die Lebensmittelverschwendung erheblich und steigern gleichzeitig Ihre Ausbeute. Möchten Sie erfahren, wie dieses Modul funktioniert? Im Folgenden zeigen wir Ihnen Schritt für Schritt, wie der Prozess abläuft..

 

Die Funktion eines DRS-Moduls

Ein Defect Return System (DRS) ergänzt den Sortierprozess um eine zusätzliche Sortierstufe, die gezielt auf die Rückgewinnung einwandfreier Produkte ausgelegt ist. Im ersten Sortierdurchgang prüft die Sortiermaschine sämtliche Süßwaren. Produkte, die nicht den definierten Kriterien entsprechen (Farbe, Größe oder Form), sowie Fremdkörper werden normalerweise direkt ausgeschleust. Gerade bei Süßwaren kommt es jedoch häufig zu Ausschleusungen, die nicht auf tatsächliche Produktfehler zurückzuführen sind:

  • Sich überlappende Fruchtgummis,
  • Mehrere aneinanderklebende Süßwaren,
  • Eine ungünstige Ausrichtung im Verhältnis zu den Inspektionskameras.

In solchen Fällen schleust die Sortiermaschine auch einwandfreie Süßwaren aus, was zu unnötigen Produktverlusten führt. Das DRS-Modul verhindert dies, indem ausgeschleuste Produkte nicht verloren gehen, sondern automatisch über ein separates Förderband zur Zuführung zurückgeführt und ein zweites Mal geprüft werden. Während dieses zweiten Sortierdurchgangs sind die Süßwaren gleichmäßiger verteilt, mögliche Produktansammlungen lösen sich auf und die Ausrichtung der Produkte verändert sich. Informationen, die zuvor nicht korrekt erfasst oder interpretiert werden konnten, lassen sich dadurch zuverlässig auswerten. Das Ergebnis ist eine deutlich höhere Sortiergenauigkeit. Je nach Produkt und den gewählten Einstellungen können Werte von 95 bis 99 % erreicht werden.

Komponenten und Aufbau eines DRS-Moduls

Wie läuft der DRS-Prozess ab?

Ein DRS-Modul von Optimum Sorting wird in der Regel in Kombination mit einem Novus-Bandsortierer eingesetzt. Beide Systeme sind optimal aufeinander abgestimmt und sorgen gemeinsam für eine maximale Sortierleistung. Der gesamte Prozess besteht aus mehreren klar definierten Schritten, die jeweils dazu beitragen, die Ausbeute zu erhöhen und eine konstant hohe Produktqualität sicherzustellen.

  1. Zuführung der Süßwaren: Zu Beginn des Sortierprozesses werden die Süßwaren auf der Zuführrinne mechanisch in zwei separate Produktströme aufgeteilt. Rund 80 % der Breite werden für den ersten Sortierdurchgang genutzt.
  2. Erster Sortierdurchgang: Die Kameras prüfen die gesamte Produktmenge auf Fremdkörper sowie Farb-, Größen- oder Formabweichungen. Einwandfreie Produkte gelangen anschließend in den Gutstrom.
  3. Akzeptierte Produkte: Die als gut bewerteten Süßwaren werden über das Gutband zur nächsten Prozessstufe, der Verpackung, transportiert.
  4. Ausgeschleuste Produkte: Produkte, die die vorgegebenen Kriterien nicht erfüllen, werden nicht sofort verworfen. Stattdessen transportiert das DRS-Modul sie über ein separates Förderband zurück auf einen schmaleren Bereich der Zuführrinne (rund 20 % der Breite).
  5. Zweiter Sortierdurchgang: Während der erneuten Prüfung werden die Süßwaren gleichmäßiger verteilt. Dadurch können fälschlicherweise ausgeschleuste Produkte zurückgewonnen werden. Tatsächliche Defekte werden endgültig entfernt und separat ausgeschleust oder gesammelt.

Da ausgeschleuste Produkte im Defect Return System ein zweites Mal sortiert werden, kann es in seltenen Fällen vorkommen, dass dennoch ein Defekt in den Gutstrom gelangt. Mit dem Accept Return System (ARS) wird auch dieser Produktstrom ein letztes Mal nachsortiert. So ist das Endprodukt nahezu frei von Defekten, bevor es verpackt wird. Das folgende Video zeigt Schritt für Schritt, wie ein DRS-Modul funktioniert, und veranschaulicht die einzelnen Prozessschritte.

 

Ein entscheidender Vorteil für Süßwarenhersteller

Für Hersteller von Süßwaren, Chips und anderen Snacks ist es entscheidend, den Anteil verkaufsfähiger Produkte pro Charge zu maximieren, ohne dabei Abstriche bei der Produktqualität zu machen. In vielen Produktionslinien führen sich überlappende, aneinanderhaftende oder unterschiedlich ausgerichtete Produkte jedoch zu unnötigen Verlusten und Schwankungen in der Produktqualität. Genau hier setzen DRS und ARS an. Die wichtigsten Vorteile im Überblick:

  • Deutliche Reduzierung der Lebensmittelverschwendung: Einwandfreie Produkte, die sonst fälschlicherweise ausgeschleust würden, bleiben im Prozess und erhalten eine zweite Chance. Jedes zurückgewonnene Produkt erhöht die Ausbeute, verbessert die Wirtschaftlichkeit und unterstützt eine nachhaltigere Produktion.
  • Höchste Produktreinheit: Das ARS entfernt selbst die letzten verbliebenen Defekte aus dem Gutstrom. Dadurch gelangen ausschließlich Produkte in die Verpackung, die den definierten Qualitätsanforderungen entsprechen. Das Ergebnis ist ein Endprodukt mit einem außergewöhnlich hohen Reinheitsgrad und maximaler Prozesssicherheit.
  • Stabiler Prozess mit weniger Bedienaufwand: Dank mehrerer Sortierdurchgänge werden Fehlsortierungen automatisch korrigiert. Die Bediener müssen seltener eingreifen und die Anlage arbeitet auch bei Schwankungen im Produktstrom zuverlässig und konstant.
  • Einfache Integration in bestehende Novus-Anlagen: Durch den modularen Aufbau lässt sich das System problemlos in vorhandene Novus-Sortierer integrieren. So können Ausbeute und Sortierleistung ohne größere Umbauten schnell verbessert werden.

Große Charge Süßwaren, sortiert mit einer optischen Sortiermaschine

 

Maximale Erkennung von Produktfehlern mit einer einzigen Maschine

Bei der Defekterkennung müssen Sie keine Kompromisse mehr eingehen. Durch die Kombination von Kamerainspektion, Lasertechnologie und Metalldetektion in einer einzigen Maschine bietet der Novus von Optimum Sorting eine vollständige Produktinspektion aus einer Hand. Dieser 3-in-1-Ansatz ermöglicht eine zuverlässige Qualitätskontrolle, ohne die Komplexität mehrerer separater Systeme.

Dank verschiedener Inspektionsbreiten eignet sich der Novus sowohl für kleinere Produktionsmengen als auch für Produktionslinien mit hohem Durchsatz. Die ultraschnellen Laser mit bis zu 3.333 Scans pro Sekunde erreichen eine optische Auflösung von 0,3 mm. Dadurch lassen sich selbst kleinste strukturelle Unregelmäßigkeiten erkennen. Die multispektrale Lasertechnologie identifiziert Fremdkörper wie Holz, Kunststoff, Glas und Stein. Gleichzeitig erkennen die hochauflösenden Kameras Farbabweichungen sowie Unregelmäßigkeiten in Form und Größe.

Wo optische Technologien an ihre Grenzen stoßen, übernimmt die integrierte M-TEC-Metalldetektion. Dank mehrerer kleiner Detektionsspulen erkennt dieses System selbst feinste Partikel aus Eisen, Nichteisenmetallen und Edelstahl – auch dann, wenn sie sich im oder unter dem Produkt befinden. Nachfolgend zeigen wir einige typische Defekte, die der Novus-Sortierer bei Süßwaren erkennen kann; von Farb- und Formabweichungen über zusammenklebende Produkte bis hin zu Fremdkörpern.

Erkannte Defekte in Süßwaren mit einem DRS-Modul

 

Für maximale Ausbeute und Produktqualität

Ein Defect Return System bietet eine äußerst wirkungsvolle Lösung für Hersteller von Süßwaren und Snacks, die die Ausbeute jeder Charge maximieren möchten. Durch die automatische Rückgewinnung fälschlicherweise ausgeschleuster Produkte und die zusätzliche Entfernung verbliebener Defekte steigern DRS und ARS sowohl die Ausbeute als auch die Qualität des Endprodukts. Das Ergebnis ist ein effizienterer Prozess mit minimaler Lebensmittelverschwendung, einem nahezu fehlerfreien Gutstrom und deutlich geringerem manuellem Kontrollaufwand. Für Hersteller von Fruchtgummis, Weingummis, Jelly Beans, Chips und anderen Snacks bedeutet das vor allem eines: mehr verkaufsfähige Produkte und eine stabile, zuverlässige Produktqualität.

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